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Glasfaser mit Zukunft
Beim Austrian FiberSummit diskutieren Expert:innen, Unternehmen und Politik über Chancen, offene Netze und Ideen für eine vernetzte und energieautarke Zukunft Österreichs.

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Der Ausbau von Glasfaser ist weit mehr als ein Technologieprojekt. Er ist eine Investition in Energie, Wirtschaft und in die Zukunft unseres Landes. Am 23. Oktober 2025 findet in der Messe Oberwart das Austrian FiberSummit statt – die größte Glasfaserveranstaltung Österreichs. Dabei werden aktuelle Herausforderungen nicht nur präsentiert, sondern gemeinsam diskutiert. „Glasfaser ist keine ferne Zukunftsvision, sondern eine Grundvoraussetzung für gleichwertige Lebensverhältnisse. Wenn jede Gemeinde leistungsstark angebunden ist, profitieren Haushalte, Unternehmen und Regionen gleichermaßen“, betont Landesrat Dr. Leonhard Schneemann, Wirtschafts- und Soziallandesrat des Burgenlands, der die Veranstaltung eröffnen wird.
Mutige Ideen, klare Analysen, offene Netze. Den Auftakt macht Energiepionier Prof. DI Timo Leukefeld. In seiner Keynote „Intelligent verschwenden! Wie wir mit Sonne, Glasfaser & Mut die Energiewende gestalten“ zeigt er, wie Gebäude durch den Rohstoff Sonne Energie für Wärme, Strom und Mobilität bereitstellen können. Und wie Glasfaser den Gedanken der Energieautarkie erweitert: Häuser bleiben nicht Inseln, sondern werden Teil eines Netzes, das Überschüsse teilt und so gemeinschaftlichen Nutzen schafft. „Wir werden nicht mehr fragen, wie wir Energie sparen können, sondern wie wir sie klug verschwenden dürfen. Hochgradig energieautarke Häuser, die Wärme, Strom und Mobilität aus der Sonne gewinnen, werden mit Glasfaser zu Bausteinen einer neuen Gesellschaft. Vernetzt, unabhängig und offen für alle“, beschreibt Leukefeld seine Vision.
Internationale Impulse. Der Blick über die Grenzen zeigt, dass Österreich nicht allein vor seinen Herausforderungen steht. Thord Swedenhammer (AB Stokab) berichtet über 30 Jahre Erfahrung mit offenen Netzen in Stockholm: ein Modell, das die Stadt geprägt hat und international Beachtung findet. Francesco Rotunno (Head of EU Affairs, Open Fiber S.p.A.) zeigt, wie die Zukunft offener Netzmodelle in Europa aussieht – basierend auf den Erfahrungen aus Italien.

