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CIS Compliance Summit 2026

Keine Angst vor NISG

Beim CIS Compliance Summit am 8. September in Wien beleuchteten Expert:innen die Auswirkungen des NISG auf heimische Unternehmen. Die klare Botschaft: Das Rückgrat ist eine Zertifizierung nach ISO 27001, die alle Anforderungen an die organisatorische Sicherheit erfüllt.

Keine Angst vor NISG

Thomas Mann, Geschäftsführer, CIS Certification & Information Security Services GmbH (li.) Philipp Amann, Leiter Digital Security, Europäische Zentralbank (re.)
Bild: Anna Rauchenberger

Cyberangriffe, hybride Kriegsführung und weltweite Konfliktherde – Europa und seine Unternehmen stehen vor zahlreichen Herausforderungen. Mit dem NISG 2026, das mittlerweile voll in Kraft getreten ist, sollen die heimischen Unternehmen resilienter werden. Denn Cybersecurity wird zur regulatorischen Managementaufgabe. Die persönliche Verantwortung von Geschäftsführungen und Leitungsorganen stellt einen wesentlichen Unterschied zur bisherigen Gesetzgebung dar. „Die NISG 2026 Compliance wird in der Öffentlichkeit viel komplexer dargestellt, als sie ist. In Wahrheit erfüllen Unternehmen, die nach ISO 27001 oder der EN 50600 zertifiziert sind, bereits jetzt einen Großteil der gesetzlichen Anforderungen. Wir müssen das Rad nicht neu erfinden, sondern einfach bestehende Managementsysteme richtig adaptieren und nutzen“, sagte Thomas Mann, Geschäftsführer CIS Certification & Information Security Services GmbH, anlässlich des CIS Compliance Summit am 8. September in Wien.


Lasst euch zertifizieren. 

Gerade im Hinblick auf ein effektives Business Continuity Management sprach sich Thomas Mann dafür aus, den Aufwand für Unternehmen und Organisationen so gering wie möglich zu halten. Die Resilienz für Systeme sollte in jeder Unternehmens-DNA verwurzelt sein. Er strich vor allem auch die internationale Bedeutung von Regulatorien wie dem NISG 2026 hervor: „Cyberkriminalität kennt keine physischen Grenzen, sondern ist eine internationale Herausforderung. Heimische Unternehmen, die internationale Tochterfirmen haben, sollten deshalb gesamtorganisatorisch denken und nicht nur die österreichischen Vorgaben erfüllen. Für die nationale Rechtsprechung bilden internationale Normen wie die ISO 27001 eine solide Basis.“

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