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Smartphone-Nutzung macht Probleme

Eine aktuelle Studie zeigt: Pop-ups, komplizierte Eingaben und schlechte Usability erschweren den Alltag bei der Smartphone-Nutzung und kosten Unternehmen potenzielle Kund:innen.

Smartphone-Nutzung macht Probleme

„Es ist verblüffend, dass österreichische Websites und Apps noch immer voller digitaler Barrieren in ihren Mobilversionen sind.“ Paul Anton Mayer, Chief Growth Officer von Accessiway.
Bild: © Accessiway

Vier von fünf Österreicher:innen klagen bei der Smartphone-Nutzung über digitale Barrieren. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Anbieters für digitale Barrierefreiheit Accessiway unter 1.000 Österreicher:innen. Die größten Hürden auf mobilen Geräten sind Pop-ups: Für 46,6 % gibt es auf Websites und Apps einfach zu viele davon und 38,4 % tun sich schwer damit, sie zu schließen. Knapp ein Drittel gibt an, dass Eingabefelder zu umständlich zu bedienen sind. Die Babyboomer sind dabei von Pop-ups und umständlichen Eingabefeldern besonders stark betroffen. „Die Zukunft des Internets ist mobil: Schon jetzt besitzen 89 % der Österreicher:innen über 15 Jahren ein Smartphone. Daher ist es verblüffend, dass österreichische Websites und Apps noch immer voller digitaler Barrieren in ihren Mobilversionen sind. Unternehmen schließen dadurch Menschen von der digitalen Teilhabe aus und verzichten auf Kundschaft“, sagt Paul Anton Mayer, Chief Growth Officer von Accessiway.

Mehr Bildung, mehr Hürden. 

Weitere digitale Barrieren, über die die Österreicher:innen häufig stolpern, sind eine unübersichtliche Menüführung, zu kleine Bedienflächen und eine fehlende Anpassung an die Bildschirmgröße des Smartphones. Ein überraschendes Ergebnis lieferte die Umfrage mit Blick auf den Bildungsgrad: Von allen zwölf abgefragten digitalen Barrieren sind Menschen mit Matura stärker betroffen als Menschen ohne Matura.


Männer haben mehr Probleme. 

Signifikante Unterschiede gibt es auch zwischen den Geschlechtern: So haben Männer deutlich häufiger Probleme als Frauen, wenn das Layout überladen ist, wenn sich Inhalte nicht an die Bildschirmgröße des Smartphones anpassen oder wenn technische Hilfsmittel wie das Vorlesen von Inhalten nicht gut funktionieren. Im Bundesländer-Vergleich zeigt sich, dass bei sieben der zwölf abgefragten digitalen Barrieren Wiener:innen signifikant stärker betroffen sind als Menschen aus anderen Bundesländern.  Nicht nur zwischen den Bundesländern, sondern auch zwischen den Generationen gibt es Unterschiede. Mit zunehmendem Alter werden kleine Buchstaben zum immer größeren Problem. Bei langen Ladezeiten sind ältere Menschen allerdings deutlich geduldiger als junge. Doch auch innerhalb der Generationen gibt es zum Teil große Unterschiede. So ist es für nur 1,6 % der 14-19-Jährigen eine Hürde, wenn Felder am Smartphone zu nah beieinander sind, bei den 20-29-Jährigen schaut es schon ganz anders aus: Dort klagen schon 19,1 % darüber, dass sie oftmals das falsche Feld erwischen – ein deutlicher Anstieg innerhalb der Generation Z.


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