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Acronis

Channel-Trends für 2026

KI wird 2026 zum zentralen Treiber im Channel. Laut Acronis automatisieren MSPs ihre Workflows, richten Geschäftsmodelle neu aus und setzen verstärkt auf Sicherheit, Skalierbarkeit und messbare Ergebnisse.

Channel-Trends für 2026

KI wird 2026 zum zentralen Treiber im Channel.
© Freepik

Im Jahr 2026 wird sich strukturelle Wandel von MSPs und Channel-Partnern durch KI weiter beschleunigen, prognostizieren die Channel-Experten von Acronis. Anbieter gestalten ihre Betriebsmodelle neu und automatisieren zentrale Workflows, von Sicherheitsprozessen über Servicebereitstellung bis hin zu Geschäftsprozessen. Der Fokus verschiebt sich dabei zunehmend auf Sicherheit, Skalierbarkeit und ergebnisorientierte Dienstleistungen.

KI automatisiert einen Großteil der MSP-Workflows. 

Die meisten Tier-1-Supporttickets werden entweder vollständig automatisiert bearbeitet oder durch vorgefertigte Lösungsvorschläge unterstützt, die Techniker mit wenigen Klicks genehmigen können. Der menschliche Aufwand wird halbiert, indem KI-Agenten unter anderem die Skript-Generierung und Planung von Maßnahmen zur Behandlung von Vorfällen übernehmen. Die IT-Dokumentation wird immens erleichtert durch KI-generierte Runbooks, Checklisten sowie Kundenberichte und Echtzeit-Dokumentationen auf Basis von Systemereignissen. Selbst Geschäftsprozesse wie Verträge, Planung, Reporting, Zeiterfassung und Abrechnung werden KI-Systeme steuern.

Sicherheits- und Geschäftsprozesse optimieren. 

KI-gestützte Betriebsabläufe werden immer mehr die Triage und Reduzierung von Alerts übernehmen, um Technikern Zeit für übergeordnete Aufgaben zu verschaffen. Zusätzlich werden KI-Tools die Predictive service delivery unterstützen und proaktiv Patch-Zeitpläne, Konfigurationsänderungen und Schritte zur Vorbeugung von Sicherheitsvorfällen vorschlagen. In der Kundenkommunikation wird KI Compliance-Berichte, Sicherheitsübersichten und Business-Reviews innerhalb weniger Minuten statt Stunden erstellen. Datenbasierte Insights identifizieren darüber hinaus mögliche Abdeckungslücken bei Kunden und ermöglichen so zusätzliches Sales- und Upselling-Potenzial.

KI treibt ergebnisorientierte Geschäftsmodelle voran. 

Ergebnisorientierte Preismodelle werden zum Standard und Verträge sich an KI-gestützten Resultaten und Geschäftseinfluss orientieren statt an Arbeitsstunden und unterstützten Geräten. Zudem können autonome KI-Agenten operative Aufgaben unter menschlicher Aufsicht durchgängig übernehmen. Diese „virtuellen KI-Mitarbeiter“ erlauben kleineren MSPs, das Serviceniveau größerer Anbieter zu einem geringeren Preis anzubieten.

Weitere strategische Handlungsfelder. 

Partner, die isolierte Produkte verkaufen oder unterstützen, werden es schwer haben, während diejenigen erfolgreich sein werden, die messbare Ergebnisse liefern. Kunden setzen voraus, dass Sicherheit „inklusive“ ist; Partner müssen ihre Angebote entsprechend strukturieren. Deshalb müssen selbst traditionelle IT-Dienstleistungsverträge Cyberschutz standardmäßig einbetten. Die Sprache und das regulatorische Umfeld von Branchen wie Healthcare, Recht, Fertigung oder Finanzdienstleistungen zu kennen, wird zu einem wichtigen Unterscheidungsmerkmal. Reguläre QBRs, Cyber-Hygiene-Programme und transparentes Reporting erhöhen Vertrauen und Bindung. Partner, die Wissen vermitteln und nicht nur als Problemlöser auftreten, werden als unverzichtbar wahrgenommen. Die enge Zusammenarbeit mit wichtigen Herstellern im Co-Marketing, in der Vertragsunterstützung und in der technischen Eskalation wird die Wettbewerbsfähigkeit und Umsätze deutlich erhöhen.

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