top of page

​

IFA 2026

Die Vielfalt von Smart Home

KI, Robotik und vernetzte Technologien verändern das Smart Home. Auf der IFA 2026 zeigte sich: Im Mittelpunkt stehen Lösungen, die Hausarbeit erleichtern, Gesundheit unterstützen und Energie sparen – von der Küche bis in den Garten.

Die Vielfalt von Smart Home

IFA 2026: KI, Robotik und vernetzte Technologien verändern das Smart Home.
Bild: IFA Managemen

Die IFA Berlin, das weltweit größte Event für Consumer Electronics, Home Appliances und Future Tech, zeigte Anfang September, wie KI und vernetzte Technologien den Alltag im eigenen zu Hause und im Garten verändern. „Wir sehen, wohin sich der Bereich Smart Home entwickelt: Küchen werden intelligenter, Haushaltsroboter übernehmen immer komplexere Aufgaben und vernetzte Technologien reichen längst über die eigenen vier Wände hinaus bis in den Garten. Gleichzeitig steigen die Erwartungen an Energieeffizienz und einen möglichst einfachen, intuitiven Alltag. Entscheidend ist, dass Technologie nicht nur smarter wird, sondern Menschen konkret Zeit und Aufwand abnimmt. Genau diese Entwicklung machen wir auf der IFA erlebbar“, sagt Leif Lindner, CEO der IFA Management GmbH. Wie sehr sich das Verständnis von Smart Home verändert hat, zeigte die IFA bei diversen Paneldiskussionen und Showcases. Dabei drehten sich die Gespräche um eine zentrale Frage: Wie schafft Technologie im Alltag einen wirklichen Mehrwert? KI-gestützte Geräte und intelligente Automatisierung verändern Küche und Haushalt. Gleichzeitig werden Vertrauen, Datenschutz und Nutzerkontrolle zu entscheidenden Voraussetzungen für die Akzeptanz neuer Technologien.


KI in der Küche. 

Im Panel „AI in the Kitchen: Helpful, Hype, or Harmful?“ stand die Frage im Mittelpunkt, wie Daten und vernetzte Haushaltsgeräte die Abläufe in der Küche vereinfachen können. Entscheidend sei nicht die technische Komplexität im Hintergrund, sondern das Ergebnis. Nutzer:innen wollten sich nicht mit zahlreichen Programmen und Einstellungen beschäftigen, sondern ein gelungenes Gericht und ein positives Genusserlebnis erhalten. Mit Blick auf eine alternde Bevölkerung müssten intelligente Küchensysteme künftig auch veränderte Ernährungsbedürfnisse berücksichtigen. Vernetzte Assistenzlösungen könnten zudem dazu beitragen, dass ältere Menschen ihren Alltag länger selbstständig im eigenen Zuhause gestalten können.


KI soll Hausarbeit vereinfachen. 

Wie sich dieser Anspruch auf den gesamten Haushalt übertragen lässt, erklärte Dr. Markus Miele, Executive Director and Co-Proprietor bei Miele, in seiner Keynote „The End of Housework is in Sight: Innovating in the Age of AI“. Er machte deutlich, dass KI die Hausarbeit nicht komplizierter, sondern einfacher und unsichtbarer machen soll. Sensoren und KI könnten zukünftig etwa Wäsche, Farben und Textilien erkennen und automatisch das passende Programm auswählen. An die Stelle zahlreicher Einstellungsmöglichkeiten wird für Nutzer:innen ein möglichst einfacher Vorgang treten. „Premium” bedeutet in Zukunft, dass Menschen weniger Entscheidungen treffen müssen.


Smart Home für die Gesundheit. 

Gleichzeitig rücken auch die Themen Gesundheit und Wellbeing stärker in den Smart-Home-Fokus. Im Panel „How Tech Will Transform Food, Health, and Longevity at Home“ diskutierten die Speaker:innen darüber, wie Haushaltsgeräte, Wearables und digitale Gesundheitstechnologien im Zusammenspiel wirken könnten. Daten könnten künftig dabei helfen, Ernährung und Gewohnheiten individueller auszurichten, um Menschen dabei zu unterstützen, länger selbstständig zu Hause zu leben. Damit würden Fragen nach Datenschutz und dem verantwortungsvollen Umgang mit persönlichen Daten noch wichtiger, so die Expert:innen. Auch Robotik spielt dabei eine wachsende Rolle. Von spezialisierten Koch- und Reinigungsrobotern über mobile Assistenten bis hin zu Humanoiden könnten solche Systeme künftig bei der Essenszubereitung, beim Monitoring oder bei alltäglichen Aufgaben unterstützen. Gleichzeitig bleiben Sicherheit, Vertrauen und gesellschaftliche Akzeptanz zentrale Fragen.


Smart Home bis in den Garten. 

Dass intelligente Technologien längst nicht mehr an der Haustür enden, zeigte die Show Area Outdoor Cooking & Gardening. Mit ihr verlängert die IFA den Smart-Home-Bereich bis auf Terrasse und Garten. In dieser Area erlebten Besucher:innen, wie vernetzte Technologien das Kochen im Freien, die Gartenarbeit und die Pflege von Außenbereichen komfortabler und effizienter machen können. Das Spektrum reichte von Outdoor Cooking und BBQ über intelligente Gartentechnik bis hin zu Lösungen für Haus und Werkstatt. Smarte Bewässerungssysteme versorgen Pflanzen bedarfsgerecht mit Wasser, autonome Mähroboter übernehmen die Rasenpflege und vernetzte Sensoren liefern Informationen über Wetter- und Bodenbedingungen. Auch hier gewinnen Energie- und Ressourceneffizienz weiter an Bedeutung: Intelligente Systeme helfen dabei, Wasser und Energie gezielter einzusetzen, während neue Materialien und Technologien den Ressourcenverbrauch reduzieren.

bottom of page