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Gastkommentar

Ohne Services bleibt jede Sicherheitslösung Stückwerk

Trotz hoher IT-Investitionen steigen Cyberangriffe weiter. Peter Neumeier, Director of Channel Partnerships, Eset Deutschland GmbH erklärt, warum Security Services entscheidend und wie wirksam sind.

Ohne Services bleibt jede Sicherheitslösung Stückwerk

„Unternehmen brauchen daher Partner, die ihre Sicherheitsarchitektur nicht nur bereitstellen, sondern auch aktiv betreuen.“
Peter Neumeier, Director of Channel Partnerships, Eset Deutschland GmbH
© Eset

Warum nehmen erfolgreiche Cyberangriffe weiter zu, obwohl Unternehmen Milliarden in Antimalwaresoftware und Firewalls investieren? Die Antwort ist ernüchternd: Weil viele Lösungen zwar gekauft, aber nicht optimal eingesetzt werden. Standardprofile bleiben unverändert, wichtige Funktionen liegen brach, und im Ernstfall fehlt es an Know-how, um schnell reagieren zu können. Genau hier setzen Security Services an. Sie sorgen dafür, dass Schutzlösungen nicht nur installiert, sondern auch auf die individuellen Bedürfnisse zugeschnitten und fortlaufend angepasst werden. Wer könnte diese Aufgabe besser übernehmen als der Hersteller selbst oder seine qualifizierten Fachhandelspartner, die tief in der Materie stecken und direkten Zugang zum Entwickler-Know-how haben.


Mehr Angriffe – weniger Fachkräfte. Die Realität zeigt: Angriffe werden komplexer, regulatorische Anforderungen wie NIS2 oder Cyber-Versicherungsauflagen nehmen zu. Gleichzeitig fehlt es vielerorts an Fachkräften. Unternehmen brauchen daher Partner, die ihre Sicherheitsarchitektur nicht nur bereitstellen, sondern auch aktiv betreuen. Security Services schließen diese Lücke. Sie bieten von der Ersteinrichtung über Healthchecks bis hin zur kontinuierlichen Optimierung alles, was für ein hohes Schutzniveau notwendig ist. Ein entscheidender Baustein dabei ist Managed Detection and Response (MDR). Dieser Service kombiniert künstliche Intelligenz mit menschlicher Expertise, um Bedrohungen rund um die Uhr zu erkennen und innerhalb kürzester Zeit darauf zu reagieren. Und dies geschieht nach dem Prinzip „Prevention First“: Bedrohungen gar nicht erst entstehen zu lassen, statt sie im Nachhinein bekämpfen zu müssen. Mit MDR können selbst kleinere Unternehmen ohne eigenes Security Operations Center auf ein Niveau gelangen, das bislang nur Großunternehmen vorbehalten war.


Transparenz und Datenschutz. Dabei spielt ebenso die Herkunft eine Rolle. Auch in Österreich wächst das Bedürfnis nach Lösungen, die „Made in EU“ sind und ein hohes Maß an Transparenz und Datenschutz bieten. Hersteller wie Eset entwickeln ihre Services und Technologien vollständig in Europa und erfüllen Kundenwünsche sowie juristische Vorgaben gleichermaßen. Für den Channel ergibt sich daraus eine enorme Chance. Wer seinen Kunden Security Services anbietet, positioniert sich nicht mehr nur als Produktlieferant, sondern als langfristiger Sicherheits- und Vertrauenspartner.

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