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Einfallstor Homeoffice
Jeder sechste Cyberangriff gegen Unternehmen in Wien ist erfolgreich. Das geht aus der jüngsten Studie von KPMG hervor.

Arbeiten im Homeoffice kann ein Einfallstor für Cyberkriminelle sein.
© Drazen Zigic/Freepik
Ein Einfallstor für Cyberkriminelle ist Arbeiten im Homeoffice vor allem dann, wenn Mitarbeiter:innen über mobile Endgeräte auf Unternehmensnetzwerke zugreifen. Unsichere Router, private WLANs und ungeschützte Endgeräte erleichtern Cyberattacken. Cyberkriminelle nutzen diese Schwachstellen gezielt aus, um sich Zugang zu firmeninternen Systemen zu verschaffen. Eine aktuelle Einschätzung der Wirtschaftskammer Wien zeigt, dass Virtuelle Private Netzwerke (VPN) eine wichtige Säule für Cybersecurity bleiben. „Ein gut konfiguriertes VPN mit starker Authentifizierung ist nach wie vor ein weiterer guter Baustein zu einem umfassenden Schutz, um potenzielle Angriffe auf Firmennetzwerke möglichst zu verhindern“, sagt Martin Heimhilcher, Obmann der Sparte Information und Consulting der WK Wien.
VPN als wichtige Basis.
Ein VPN verschlüsselt Daten zwischen Endgerät und Unternehmensnetzwerk und schafft damit einen geschützten Tunnel gegen Abhörversuche. Moderne VPN-Lösungen bieten zusätzliche Schutzmechanismen wie Multi-Faktor-Authentifizierung, rollenbasierte Zugangskontrollen und automatisierte Sicherheitsupdatens. „Entscheidend ist eine Kombination aus technischem Schutz und bewusstem Verhalten. Ein VPN hilft nur dann, wenn Nutzer sichere Passwörter verwenden, Updates durchführen und verdächtige Aktivitäten erkennen“, weiß Rüdiger Linhart, IT-Sprecher der Fachgruppe UBIT der WK Wien.

