Nexspace
Rechenzentren klimaverträglich machen
Rechenzentren sind energiehungrig, aber unverzichtbar. nexspace data centers zeigt auf, wie man sie möglichst energieeffizient und nachhaltig betreiben kann.

„Die entscheidenden Weichen werden nicht erst im Betrieb des Rechenzentrums gestellt, sondern bereits in der Planungsphase.“ Leon Weise, Senior Development Director bei nexspace data centers
Bild ©upklyak Freepik
Rechenzentren bilden die Grundlage für digitale Prozesse in Industrie, Gesundheitswesen und Verwaltung. Ohne sie gäbe es keine verlässliche digitale Infrastruktur, auf die Gesellschaft und Wirtschaft angewiesen sind. Umso wichtiger ist es, Rechenzentren so energieeffizient und nachhaltig wie möglich zu betreiben – um Ressourcen zu schonen, Emissionen zu senken und die Digitalisierung klimaverträglich zu gestalten. Der Rechenzentrums-Betreiber nexspace zeigt auf, mit welchen Maßnahmen das gelingen kann.
Rechenzentren modular bauen. Wenn Rechenzentren modular aufgebaut sind, lassen sie sich schrittweise erweitern und sind nicht von Beginn an für die maximale Kapazität ausgelegt. Infrastruktur, IT-Leistung und Kühlung lassen sich in standardisierten Modulen skalieren, sobald der Bedarf steigt. Dadurch wird immer nur die tatsächlich benötigte Leistung bereitgestellt. Ein nachhaltiges Rechenzentrum setzt ausschließlich auf Strom aus erneuerbaren Quellen wie Wind-, Solar-, Wasser- oder Biomassekraft. Idealerweise stammt diese Energie von regionalen Versorgern, um Transportverluste gering zu halten und lokale Wertschöpfung zu stärken. Die Kühlung macht einen erheblichen Teil des Energiebedarfs eines Rechenzentrums aus. Optimierte Luftführungskonzepte sorgen dafür, dass kalte Luft gezielt zu den IT-Systemen gelangt und sich nicht mit warmer Abluft vermischt. Das senkt den Energieeinsatz und steigert die Effizienz. Je nach Lastprofil kann zusätzlich zur Luft- auch Wasserkühlung verwendet werden. Die beiden Technologien kommen dann dort zum Einsatz, wo sie am effizientesten sind: also beispielsweise Luftkühlung in Bereichen mit klassischen Servern und Wasserkühlung in Bereichen mit Hochleistungs-Servern. Bei der Wasserkühlung kann die Anbindung an ein Fernkältenetz den Energiebedarf weiter reduzieren. Die zentralen Anlagen von Fernkälteversorgern arbeiten im industriellen Maßstab und können dadurch kaltes Wasser besonders effizient herstellen. Zudem nutzen sie dabei oft Umweltkälte aus Flüssen, Seen oder dem Grundwasser. Die bei der Wasserkühlung entstehende Abwärme eignet sich optimal zur Einspeisung in ein lokales Fernwärmenetz, mit dem Gebäude beheizt werden. So entsteht aus einem Abfallprodukt ein wertvoller Beitrag zur Dekarbonisierung kommunaler Energiesysteme. „Die entscheidenden Weichen werden nicht erst im Betrieb gestellt, sondern bereits in der Planungsphase“, erläutert Leon Weise, Senior Development Director bei nexspace data centers. „Neben der Architektur spielt dabei der Standort eine zentrale Rolle. Er sollte so gewählt werden, dass das Rechenzentrum energetisch nicht isoliert dasteht, sondern in bestehende Energie- und Infrastrukturnetze integriert werden kann. Dann verbessert es nicht nur seine eigene Effizienz und Nachhaltigkeit, sondern auch die des gesamten lokalen Ökosystems“.
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