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Telekom startet Industrial AI Cloud

Die Deutsche Telekom hat ihre Industrial AI Cloud gestartet und stellt damit souveräne KI-Rechenleistung bereit. Die neue Infrastruktur soll auch österreichischen Kunden zugutekommen.

Telekom startet Industrial AI Cloud

„Mit der Industrial AI Cloud schaffen wir nicht nur Rechenleistung, sondern ein industrietaugliches Ökosystem für souveräne KI in Europa.“ Peter Lenz, Managing Director bei T-Systems Austria
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Die Deutsche Telekom hat Anfang Februar ihre Industrial AI Cloud offiziell in Betrieb genommen. Die KI-Fabrik wurde in den letzten sechs Monaten gemeinsam mit NVIDIA und dem Datacenter-Partner Polarise aufgebaut. Die Deutsche Telekom möchte damit Unternehmen, Forschungseinrichtungen sowie dem öffentlichen Sektor in Deutschland und Europa hoch performante, souveräne Rechenleistung für KI zur Verfügung stellen. „Wir investieren in KI, in den deutschen Standort und in Europa. Unsere KI-Fabrik in München ist die Basis für innovative Geschäftsmodelle, für die Industrie, Start-ups und den Staat – und für Souveränität. Wir beweisen hier, dass Europa KI kann“, betont Tim Höttges, CEO Deutsche Telekom. Bisher nutzen viele Unternehmen KI zurückhaltend, weil sie den Abfluss ihrer Daten außerhalb des europäischen Wirtschaftsraums fürchten. Dadurch entgehen ihnen Kostenvorteile mit entsprechend auch möglichen negativen Auswirkungen auf ihre Wettbewerbsfähigkeit. Auch über Deutschland hinaus ist die Industrial AI Cloud von erheblicher Bedeutung. „Mit der Industrial AI Cloud schaffen wir nicht nur Rechenleistung, sondern ein industrietaugliches Ökosystem für souveräne KI in Europa. Unternehmen, Forschung und öffentlicher Sektor erhalten hier eine sichere, skalierbare Plattform, um KI vom Pilotprojekt in den produktiven Einsatz zu bringen. Dass die KI-Fabrik so nah an der österreichischen Grenze entsteht, ist ein starkes Signal für gelebte europäische Zusammenarbeit und kommt somit auch unseren österreichischen Kunden zugute“, freut sich Peter Lenz, Managing Director bei T-Systems Austria.

In der Industrial AI Cloud stehen ab sofort Rechen- und Speicherressourcen für KI-Anwendungen zur Verfügung. Die Infrastruktur basiert auf rund 10.000 NVIDIA Blackwell GPUs, darunter NVIDIA DGX B200 Systeme und NVIDIA RTX PRO Server GPUs, die auf moderner NVIDIA-Technologie basieren, und eine Rechenleistung von bis zu 0,5 ExaFLOPS liefert. Damit könnten alle 450 Millionen EU-Bürger:innen gleichzeitig einen KI-Assistent bzw. Chatbot nutzen.


Souveräner „Deutschland-Stack“. 

Die KI-Fabrik ist die Basis für den sogenannten „Deutschland-Stack“ den die Deutsche Telekom gemeinsam mit SAP bereitstellt: Die Deutsche Telekom-Tochter T-Systems verantwortet die Infrastruktur- und Plattformebene inklusive T Cloud. SAP liefert darauf aufbauend die Business Technology Platform und leistungsfähige Fach- und KI-Anwendungen. Dieser „Tech-Baukasten“ stellt alle technischen Elemente bereit, die Kund:innen für ihre Cloud-Transformation brauchen. So lassen sich branchenspezifische Lösungen etwa für öffentliche Einrichtungen, innere Sicherheit, Industrie sowie Mittelstand schnell, sicher und regelkonform umsetzen. Mit dieser Partnerschaft wollen die Deutsche Telekom und SAP von der physischen Infrastruktur bis zur Software alles abdecken, was Unternehmen für moderne KI-Anwendungen brauchen – Expert:innen sprechen von einem Stack. Damit können – über die reine Rechenleistung hinaus – Beratung entlang der konkreten Bedürfnisse der Kunden erfolgen.

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